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Konzept

„Lies ein Gedicht. Lies aus deinem Lieblingsbuch. Lies aus deinen eigenen Texten. Sing ein Lied. Erzähl Witze. Hüll dich in Schweigen.“ Ein ganzer Ort wird auf die Bühne gebeten. Die Lesebox wird mitten am Dorfplatz als Ort der Kommunikation und Präsentation, Improvisation und Inspiration inszeniert. Vierundzwanzig Stunden lang, über zwei Wochen hinweg.

Rund um die Lesebox fliegt den Gästen Musik aus den verschiedensten Richtungen um die Ohren: Beim Eröffnungsfest für das Lesespektakel machen RudyPfann & apollo 3 den Sound zum Abheben, tags darauf bereichert die Wiener Tschuschenkapelle die mostviertlerischen Hör- und Tanzgewohnheiten mit Musik vom Balkan, aus Bosnien, Griechenland und Wien.

klavierduo hellgrün sucht den ehemaligen Getreidespeicher vom Stöllner auf und stellt die drängende Frage: wieviel Platz bleibt neben zwei Klavieren?

Wer es lieber körperlicher und vor allem laut hat, tanzt am Dorfplatz zu den Technobeats und visuals von electric indigo, miss dissenter und c++.

Franzobel und Bertl Mütter präsentieren ihre Radikalsatiren ohne Pointe, eine sensationelle Mischung zwischen Literatur und Musik, Wort und Posaune.

In der Kirche treffen sich schließlich die beiden Chöre wodawindwaht und Cantus Hilaris um gemeinsam Architektur und Akustik des sakralen Raumes auszuloten. Ausgewählte Werke für Doppelchor und kleinere Ensembles von Bach bis Pärt stehen auf dem Programm.

Kürnberg fliegt - in Musik und Literatur, in Vielfalt, in Qualität und Liebe zum Experiment, im Zusammenführen von hier lebenden und auswärtigen Künstlerinnen und Künstlern.